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Mein Planer

Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich verloren, und ich bin wohl nicht die einzige oder? Das kennen doch bestimmt viele, wenn jemand einem plötzlich an einen wichtigen Termin oder ähnlichem erinnert, oder?

In meiner englishen Schule ist der Planer ein Muss, denn alle wichtigen Informationen sind drinnen.

Dazu muss ich zugeben, ich finde, dass die Hälfte des Planers relativ unnötig ist, weil viele große und dazu sogar noch schlechte Bilder gedruckt worden sind und viele extra Seiten, speziell nur für ein Thema, beinhaltet der Planer auch. Die meisten Seiten braucht man davon eigentlich gar nicht, sind aber vielleicht für den einen oder anderen doch sehr hilfreich in der Organisation des Schultages.

Ich selbst habe nach etwa sechs Wochen des Schulalltags gemerkt, dass der Planer doch um einiges hilfreicher ist, als ich anfangs dachte. Die erste Hälfte meines Planer nutze ich eigentlich nie, die zweite Hälfte, also meine Planer Hälfte nutze ich fast nur noch. Denn um ehrlich zu sein bin ich ein recht unorganisierter Mensch, der doch öfters mal was vergisst, obwohl ich mir vieles immer wieder aufschreibe. Da wir den Planer unserer Schule immer bei uns haben müssen, egal wo (wirklich egal wo, man muss ihn sogar auf dem Weg zum Klo mitnehmen.

Aber natürlich benutzt die kleine Miss ihren Planer nicht nur zum Organisieren ihres verplanten Alltag. Was denkt ihr denn, wer ich bin? Ich bin Künstlerin, ich hab einen an der Waffel!

Das kleine Ding leidet ziemlich an meiner „Kreativität“ – man kann es nicht Kreativität nennen - ich bemal das Teil wann ich will, wo ich will, womit ich will, und was ich da rein haben will. Da passiert es auch schon mal das mehrere Seiten fehlen, weil ich recht „unpassende“ Sachen rein male, aber mich soll es nicht stören. Keiner meiner Lehrer hier kann Deutsch. Naja, fast alle.

 

Damit beende ich meine kleine Geschichte. über eins der wichtigsten Gegenstände im englischem Schulalltag.

Any questions, comments? Do not be scared to contact me.

 

27.11.14 21:29, kommentieren

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Timeline – England Part 2

 

 


Was ich in meinem Artikel „Sprachreisen 2014“ ganz kurz erwähnt habe, ist, wann ungefähr was passiert ist, zum Beispiel wann ich beschloss nach England zu gehen, wann mein Interview war, wann mir gesagt wurde, wo ich hin gehen werde und, und, und.


Viele fragen sich oft, wann einen was erreicht und hier möchte ich näher darauf aufgehen. Und ich möchte anmerken: Dies sind MEINE Erfahrungen. Es ist bei jeder Person anders und das werde dich nochmal im weiterem Verlauf hier auch nochmal erwähnen.


Anyways. bei mir begann alles etwa Oktober 2013 als ich in der 9.Klasse war. Dort beschloss ich, dass ich ins Ausland möchte. Reiseziel: Irland. In diesem Monat habe ich sehr viel mit meiner Englischlehrerin verbracht und ständig nach Sachen gefragt, wie es mit einer Gastfamilie sei, ob sie mir andere Schüler als Ansprechpartner verraten kann etc..


November erfuhr ich schließlich von meinem Bruder, dass er einen Freund hat, der für ein Jahr nach Kanada ging. Bei dem hat mein Bruder sich dann auf meinen Wunsch gemeldet und mir wurde nach wenigen Minuten eines Telefonats eine Organisation vorgestellt, leider ohne Erflog für mich, da sich nicht Irland anbot.


Dezember meldete sich nun auch meine Schule für Formulare und wichtigen Informationen für mich, sowie meine Eltern und natürlich meine Schule selbst. Auch erfuhr ich im Dezember, dass mein bester Freund ins Ausland möchte, nämlich nach England. Der war auf einer Suche nach einer Organisation genauso weit wie ich: Kaum. In diesem Monat änderte ich letztendlich mein Reiseziel und suchte nun nach anderen Möglichkeiten. Meine Mutter meinte in diesem Monat auch zu mir, dass sie eine Schwester in Amerika habe, um genauer zu sein San Francisco, Kalifornien. Die Idee zu meiner Tante zu gehen gefiel mir sehr, vor allem, weil mein Cousin seitdem er 14 Jahre alt ist Paintball spielt und ich das schon immer mal machen wollte. Dazu hätte ich auch die Möglichkeit ein bisschen meine eigentliche ursprüngliche zweite Sprache zu lernen. Viele denken, dass es englisch sei, dabei lernte ich zuerst die Muttersprache meiner Mama, die ich kurzer Zeit wieder vergaß.


Aber ich schweife gerade ab…


Schließlich war auch Januar erreicht und ich kam allmählich ins Zweifeln, ob ich überhaupt noch eine Organisation finden werde, da ich spätestens Ende Februar die wichtigsten Formulare über Aufenthalt, Länge, Schule abgeben musste. Eigentlich müsste ich die ganzen Informativen Sachen erst Mitte März abgeben, doch zu dieser Zeit hätte ich Ferien gehabt und konnte somit nichts in der Schule einreichen. Mein bester Freund hatte inzwischen eine Organisation gefunden und sich dort angemeldet. Hier möchte ich noch anmerken, dass ich mir die Suche nach einer Organisation, die eine geeignete Zeit sowie Land um einiges leichter vorgestellt, da bei allen anderen Schülern, die die vergangenen Jahre ins Ausland gegangen sind relativ schnell ging. Vielleicht habe ich mir auch einfach viel zu viel Zeit beim Suchen gelassen, aber wer weiß.


Doch Ende Januar kam dann die Rettung und ich fand endlich eine geeignete Organisation. Ich meldete mich an, hatte im Februar mein Interview und im März gab es dann schon den Platz in England. Mir wurde gesagt, dass ich meine Gastfamilie jeder Zeit bekommen könnte, sogar erst ein paar Wochen vorm Flug. Ich bekam meine Anfang Mai, sowie auch die Schule auf die ich gehen werde und deren Fächerauswahl. Gegen Juni habe ich dann auch meine Uniform bestellt. Leider hackte der Kontakt zu meiner Familie und ich bekam relativ selten oder nie eine Antwort. Sei es ein Brief, E-Mail oder eine Nachricht per Facebook. Dennoch ist der Kontakt hier in meiner Familie gut und ich kann mich nicht darüber beschweren.


Bei meinem besten Freund verlief alles ein bisschen anders. Ihm wurde gesagt, er würde in den Westen Englands leben, aber so gegen Juni wurde er in die gleiche Stadt verfrachtet wie ich.


Ihr glaubt mir nicht, wie ich mich am Telefon gefreut habe als er meinte: „Ja, hier, ich komm auch in diese Stadt, nä?“


Jedenfalls bekam er dann kurze Zeit später auch seine Schule, aber gerade mal zwei Wochen vor seinem Flug seine Gastfamilie. Wir beide treffen uns relativ selten aber wenigstens haben wir uns.


Ich kann wieder nur betonen, es ist bei jedem anders. Dies sind meine Erfahrungen und ein paar meines besten Freundes. Ich finde man sieht klar, wie unterschiedlich die Organisation des Aufenthaltes sein kann. Aber dennoch, lasst euch nicht entmutigen! Man kriegt das hin! Denn ich sitze hier in meinem Zimmer meines Gasthauses, es ist 20:55 und weiß nicht, wie ich diesen Artikel beenden soll.


Also wünsche ich jetzt einfach mal eine Gute Nacht.


 

 

10.11.14 22:03, kommentieren