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The next chapter: England Part 1

„Sprachreisen 2014“

 

Das war der Anfang vom Anfang.  Ich weiß noch genau wie meine Englischlehrerin damals ein Plakat mit dieser Überschrift an die Wand pinnte, und gleich darunter ein kleiner Tisch mit Broschüren von verschiedenen Organisationen lagen.

Anfangs war ich ehrlich gesagt kein bisschen daran interessiert ins Ausland zu gehen, noch dies während der Schulzeit zu tun über einen längeren Zeitraum. Doch dann an einem Schulmorgen gab es nichts zu tun und aus purer Langeweile griff ich am Ende zu einer der Broschüren. Das Interesse meiner Klassenkameraden und mir war an diesen Tag geweckt. Doch für die meisten war es nur ein kurzes Gesprächsthema für die Mittagspause. Für meinen besten Freund und mich aber nicht, wir waren gepackt von der Idee, mehrere Monate im Ausland zu verbringen. Also haben wir beide unsere Englischlehrerin, unsere damalige Ansprechpartnerin für Auslandsreisen, aufgesucht und gleich ausgefragt: „Welches Land könnten Sie einem empfehlen?“, „Wie lange sollte ich im Ausland verbringen?“, „Waren Sie auch mal im Ausland?“, doch für meinen besten Freund und mich war vor allem eins wichtig: Wann sollten dieses Auslandsjahr antreten?

Zum Zeitpunkt des Beschlusses ins Ausland gehen zu wollen war es ungefähr Oktober 2013, ich besuchte zu dieser Zeit die 9.Klasse eines Gymnasiums. Wenn ich also in der 10.Klasse bin werden die Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss (bei mir „MSA“ oder auch „Realschulprüfungen“ genannt) anstehen, sowie auch ein Sozialpraktikum, und nur ungern wollte ich beides verpassen. Für mich persönlich war der MSA eine große Sache, denn ich möchte mit einem gutem MSA in die Oberstufe einsteigen um mein Abitur zu machen. Nicht ganz so wichtig war mir das Sozialpraktikum, ich könnte auch ein Praktikum nach der Schule oder in den Ferien machen, was ich sowieso machen möchte, nur bin ich mir noch nicht sicher wo. Also fragte ich meine Lehrerin, wann die beste Zeit sei, um für einen größeren Zeitraum ins Ausland zu gehen. Die Antwort war kurz und einfach: Im ersten Halbjahr der 10. Klasse, denn es gibt einen Termin zu dem man da sein muss, um die Prüfungen mit zu schreiben. Das erste Problem war gelöst. Ich wusste nun, wann ein guter Zeitpunkt ist ins Ausland zu gehen. Eigentlich wäre da noch ein weiteres Problem gewesen: Wohin?

Um ehrlich zu sein habe ich ein Auslandsaufenthalt noch eine Sprachreise nicht nötig, weil ich weiß das mein Englisch bereits recht gut ist, da ich es von klein auf lerne. Weitere Sprachen kann ich nicht wirklich, es ist mehr, dass ich Sprachen wie Spanisch, Französisch, Koreanisch und Japanisch verstehe als spreche. Natürlich könnte ich mich im Notfall irgendwie mit jemandem verständigen aber wirklich sprechen tu ich diese Sprachen nicht. Und zu meinem Leidwesen spricht man nirgends Latein und ich bezweifle, dass ich je mit dem Papst reden werde. Mich packte mehr das Fernweh. Dublin ist ein Ort, wo ich schon immer gerne hin möchte. Der Hauptgrund dafür ist, dass mein Nachbar aus Irland kommt und er mir öfters mal erzählt hat, wie es ist. Dann dachte ich mir schon von klein auf : „Da will ich auch mal hin!“. So begann meine Suche nach einer Organisation, die einen Auslandsaufenthalt in Irland ermöglicht.

Nur fand ich keine Organisation, die anbot, was ich unbedingt haben möchte: Eine Gastfamilie. Ich fand zwar Organisationen, die Irland und sogar Dublin anboten, aber ich was mir sehr wichtig war, war eine Gastfamilie, denn ich selbst bin ein Familienmensch und bin die kleine Schwester von drei großen Brüdern. Ich wäre einfach zu gerne in einer Familie. In Irland gab es nur Internat, die man besuchen würde, wenn man dort hinreisen würde.

So setzte ich mir selbst eine Blockade. Also ging es nicht nach Irland und ich änderte dann mein Reiseziel. England solle es nun sein. Denn mal ehrlich, einen britischen Akzent findet doch jeder cool, oder nicht? So suchte ich jetzt eine Organisation, die einem ein Auslandsjahr in England darbot. Und siehe da! Ich fand meine Organisation namens „GiVe“. Ich meldete mich auf der Website an und keine Woche später bekam ich einen Anruf von einer Frau von GiVe. Sie lud mich zu einem Interview ein, damit die Leute von der Organisation alle nötigen Informationen von mir bekommen konnten. Und so wie die Menschen vom Interview sich auf mich vorbereiteten, so sollte ich ihnen dies gleich tun und sollte eine halbe bis ganze Seite über mich selbst schreiben, und ihr glaubt nicht, wie schwer mir das damals viel. Manchmal kann ich es halt, und manchmal nicht, aber sowas passiert.

Der Zeitpunkt meiner Anmeldung bei GiVe war Anfang Februar. Mitte Februar war das Interview. Und keinen Monat später wurde mir gesagt, wo in England ich leben und werde. Doch das ist eine etwas andere Geschichte, finde ich. Ab März fing alles für meinen Aufenthalt in England an. Ich konnte es zu diesem Zeitpunkt kaum erwarten nach England zu fliegen.

5.11.14 22:59

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